Alle Guten Geister

Alle Guten Geister - virtuell und doch allgegenwärtig:  
'unsterbliche, gigantische Personen' ...'nicht echt, aber umso wahrer'.

 

 

 

 

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

Die ... angstfreie Offenheit für die Realität wird im Buddhismus ‚offene Weite’ genannt. Die mittelalterlichen christlichen Mystikern nannten sie Leerheit. In dieser Tradition möchte ich Offenheit beschreiben als: Aufbrechen der in unserer Gesellschaft anerkannten Modelle, und Hinaustreten in eine modellfreie und spielende Begegnung mit der Realität. Das eigentliche Gegenteil von Offenheit ist insofern nicht Geschlossenheit, sondern Täuschung. Offenheit und Täuschung sind kein Entweder-Oder, sondern immer gleichzeitig gegenwärtig. Das Playing Arts Projekt von [Müller | Schreiner] ‚Alle guten Geister’ führt uns dies spielerisch vor Augen: Künstler schaffen Bilder von Realität, die in den Medien veröffentlicht werden und an sich schon einen Bruch unserer Wirklichkeitswahrnehmung darstellen. Gleichzeitig erlangen sie eine eigene Wirklichkeit in der Welt unserer Medien.  [Müller | Schreiner] spielen nun mit dieser Medienrealität und stellen sie für sich selbst in der Realität nach, machen davon Photos und stellen damit eine neuerliche Medienwirklichkeit über die Medienwirklichkeit her.“           Rainer Buland

 

 

 

 

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